In diesem Artikel erfahren Sie, wie man Bossard SmartLabels über ELAM ansteuert.

Damit Smart Labels über ELAM Solutions angesteuert werden können, müssen die SmartLabels in ARIMS für Sie eingerichtet werden. Ein Smart Work Assistant wird für die Kommunikation mit den SmartLabels nicht benötigt. Die Kommunikation läuft über zentrale APIs, die in der Cloud gehostet werden.
In diesem Dokument sind die Netzwerkanforderungen enthalten.
Damit die SmartLabels später über ELAM Solutions angesteuert werden können, muss jedes SmartLabel als Tool (Fach) in der Administration angelegt werden — die Seite Tools ist in zwei Reiter geteilt: Tools für alle übrigen Geräte und Fächer für Picking-Module wie SmartLabel, SmartTower und Pick-to-Light. Jedes SmartLabel hat auf der Rückseite eine eindeutige Label-ID. Die Label-ID müssen Sie beim Einrichten des Tools manuell angeben.

Wie man SmartLabels einzeln in der Administration anlegt:
Wie man SmartLabels per Import anlegt:
Bei einigen hundert Etiketten ist die Einzelanlage nicht praktikabel. Der Smart-Label-Import liest die Liste stattdessen aus dem ARIMS-Export ein.
Einstieg: Menü-Button neben Neues Fach → Smart Labels importieren.
In dem Popup, das sich öffnet muss die CSV-Datei aus dem ARIMS Export hochgeladen werden.
Vorschau vor der Ausführung: Nach dem Upload zeigt eine Tabelle je Zeile die geplante Aktion:
Eine Zeile wird übersprungen bei fehlender Seriennummer, unerlaubten Zeichen, einer Länge ungleich 8 Zeichen, doppelter Seriennummer in derselben Datei oder wenn ein anderes Tool diesen Namen bereits trägt. Unbekannte Bauteilnummern werden gesammelt aufgelistet; mit entsprechender Berechtigung lassen sich die fehlenden Bauteile direkt aus der Vorschau anlegen.
Wichtig:
- Der Import löscht nichts — nicht enthaltene Labels bleiben unberührt.
- Der Import setzt keine Station — diese wird danach in der Liste zugewiesen.
- Ein zweiter Lauf mit derselben Datei ist gefahrlos (bestehende Labels werden über die Seriennummer erkannt und als „unverändert" gemeldet).
Jedes SmartLabel, das als Fach angelegt wird, muss zwingend zu einem Bauteil und zu einer Station zugewiesen werden, damit es aktiviert werden kann. Dadurch, dass im Flowchart beim SmartLabel Schritt nur ein Bauteil ausgewählt werden kann, erfolgt die Aktivierung der SmartLabel LED über das zugewiesene Bauteil.
Bauteil und Station lassen sich direkt in der Fächer-Liste bearbeiten — die Spalten sind im Kopf mit einem Stift markiert, die Zelle zu leeren entfernt die Zuweisung. Jede Änderung wird sofort gespeichert.
Für viele Fächer auf einmal: mehrere Zeilen über die Checkboxen auswählen und in einer davon die Station setzen — sie wird auf alle ausgewählten Zeilen übernommen (Massenzuweisung).
Alternativ kann die Bauteil-Zuweisung auch über den Menüpunkt Bauteile erfolgen.
Ein SmartLabel wird über ELAM über einen manuell eingestellten Timer (Sekunden) aktiviert. Die LED leuchtet sofort auf, wenn der Schritt im Flowchart aktiviert wird und hört automatisch auf zu leuchten, wenn der Timer abgelaufen ist.
Wie man einen SmartLabel Schritt im Flussdiagramm konfiguriert:

Hinweis: Im Assistenten werden dem Bediener die Informationen wie Bauteil-ID / Name und Entnahmemenge angezeigt.
Erklärung der SmartLabel spezifischen Felder:
Wenn Sie testen möchten, ob die SmartLabel LED aktiviert wird, müssen Sie den Flowchart über die Variante im Assistenten starten. Lesen Sie auch diesen Artikel wie man Flowcharts zu Varianten zuweist.
Wie man die SmartLabel LED aktiviert:
Klicken Sie im Menü auf den Assistenten


3. Gehen Sie im aktiven Flowchart bis zu SmartLabel Schritt
4. Die SmartLabel LED leuchtet sofort auf, wenn der Schritt aktiviert wird. Die LED hört automatisch auf zu leuchten, wenn die Zeit abgelaufen ist.

Die Kommunikation mit Bossard SmartLabels erfolgt ausschließlich über REST-API-Dienste, die in der Azure-Cloud gehostet werden. Das bedeutet, dass SmartLabels eine direkte Verbindung zur Cloud benötigen und nicht in einer rein lokalen ELAM-Umgebung betrieben oder integriert werden können.